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Im Alter von 25 Jahren
gründete Wilhelm Beck 1922 eine Firma zur Herstellung von Barometerketten.
Damit trat er gewissermaßen in die Fußstapfen seines Vaters Eugen, der schon
vor der Jahrhundertwende ein Barometer- und Kompaßgeschäft geführt hatte. Die ersten drei Jahre
fertigte die junge Firma "grobe" Barometerketten in Handarbeit.
1925 nahm Beck auch die Produktion und den Vertrieb der "feinen"
Ketten auf. Als er sein Unternehmen 1926 unter dem Namen "Firma Wilhelm
Beck, Spezialfabrik für Barometerketten" ins Handelsregister eintragen
ließ, konnte er schon 4 Mitarbeiter beschäftigen. Mit sieben Mitarbeitern
bezog Beck 1927 in der Leinenweberstraße 48 in Stuttgart eine zweigeschossige
Werkstatt. Sie lag hinter dem Wohnhaus, wo er zusammen mit Frau Sofie und dem
1923 geborenen Sohn Walter lebte. Die Adresse ist bis heute
Firmensitz, wenn auch inzwischen zahlreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
notwendig waren. |
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Wilhelm Beck war sich
darüber im klaren, daß ein reiner Manufaktur- oder Handwerksbetrieb
wirtschaftlich in Zukunft nicht mehr mit warmem Auftragsregen rechnen könnte. Deshalb plante er schon bei
der Firmengründung die Konstruktion eines "Kettenautomaten". 1928
nahm er den ersten Automaten für die maschinelle Produktion grober Ketten in
Betrieb. Diese für damalige
Verhältnisse sehr kostspielige Maschine legte den Grundstein für Erfolg und
Wachstum seiner Spezialfabrik. Denn maschinell erzeugte Ketten waren im
Preis-/Leistungs- verhältnis den manuell hergestellten weit überlegen. Auch das Privatleben der
Eheleute Beck gestaltete sich weiter erfreulich. 1930 feierten sie die Geburt
ihres Sohnes Fritz, des heutigen Firmeninhabers und Geschäftsführers. 1938 schließlich konnte
Wilhelm Beck mit Hilfe der Firma Gentil sein Vertriebsnetz in die Schweiz und
nach Frankreich ausdehnen. |
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Der Beginn des 2.
Weltkrieges bringt die Barometerproduktion zum Erliegen. Die Zahl der
Mitarbeiter reduziert sich auf 3 Personen. Zwar beginnt 1943 dann die
Produktion der ersten Absolutdruckmeßdosen zur Höhenregelung von
Flugzeugmotoren, und die Firma zählt vorübergehend 10 Beschäftigte. Aber trotz des großen
Zugewinns an Wissen und Erfahrung kommen Produktion und Verkauf nach Kriegsende
fast völlig zum Stillstand. Beck macht 1946 nur noch einen Umsatz von 12.000
Mark. Bis 1950 erholt sich die Firma wieder. Dafür ist auch Walter Beck
mitverantwortlich. Er übernimmt 1949 nach Abschluß seines Ingenieurstudiums
in Esslingen die technische Leitung des elterlichen Betriebs. |
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1950 kann die Herstellung
von Barometerdosen beginnen. Diesmal mit modernsten Fertigungsmethoden. Das Know-how, das sich das
Unternehmen mit der Fertigung der Absolutdruckmeßdosen der 40er Jahre
erworben hat, Dies merkt auch der Markt
sehr schnell. Er nimmt die technologisch fortschrittlichen Produkte der Firma
Beck Nach Abschluß seines
Ingenieurstudiums tritt Fritz Beck1952 ebenfalls in die Firma des Vaters ein. Nun setzt ein stetiges
Wachstum des Unternehmens ein und macht noch im selben Jahr einen Anbau an
die Fabrik nötig. 1955 gründen Wilhelm,
Walter und Fritz Beck die Wilhelm Beck & Co. oHG. Im Jahr 1957 scheidet
Walter Beck aus, um die Walter Beck KG zu gründen. 1961 vergrößert die
Wilhelm Beck & Co. oHG erneut ihre Fabrikations- und Lagerflächen. 1964
übernimmt Fritz Beck die Firma. |
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Im Jahr 1966 überschreitet
der Umsatz schließlich die Millionengrenze. Es "hagelt" Aufträge,
wie der Schwabe sagt. Auch die weitere Entwicklung gibt keinen Anlaß zur
Klage. 1970 benötigt das Unternehmen weiteren Platz für Produktions-, Lager-
und Sozialräume. Das Fabrikgebäude wird
aufgesteckt und der Hof unterkellert. 1978 gönnt man sich einen Aufzug und
den alten Gebäuden eine neue Fassade. Wind und Wetter hatten inzwischen im
wahrsten Sinne des Wortes Spuren hinterlassen. Die Umbenennung in Beck
GmbH findet 1982 statt. Im darauffolgendenJahr beläuft sich der Umsatz auf 5
Millionen Mark. 1984 wird das gesamte
Grundstück unterkellert und damit an diesem Ort die letzte Möglichkeit für
Wachstum genutzt. Da die gute Geschäftsentwicklung die nächsten Jahre weiter
anhält, geht Fritz Beck auf die Suche nach anderen Expansionsmöglichkeiten. |
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Diese Suche führt 1987
schließlich zur Gründung der DME Druckmesselemente AG in Sevelen in der
Schweiz. Hier entsteht in nur sechs Monaten Bauzeit eine Fabrik, die den
höchsten Ansprüchen an die moderne Fertigung genügt. 1988 wird sie
eingeweiht. Noch im selben Jahr
überschreitet der Umsatz der DME AG die Millionengrenze. Im Jahr 1993 reicht die
Raumkapazität des Werks nicht mehr aus und muß verdoppelt werden. Durch die
Entwicklung neuer Produkte und die Erweiterung des Kundenkreises sind auch
diese Räumlichkeiten inzwischen wieder voll belegt. Im September 1994 erhielt
die DME AG von der schweizerischen SOS und der deutschen DOS das Zertifikat
ISO 9002 und Beck Druckmesselemente das Zertifikat ISO 9001. In den letzten Jahren wurde
die Produktions-Kapazitäten mehr und mehr nach Sevelen verlagert.
Automatisierung ist das Schlagwort dieser Zeit und durch die Inbetriebnahme
von Robotergesteuerten Anlagen konnten Prozesse weiter optimiert werden. Anfang 1999 wurde das Prunkstück,
eine automatische Nippel- und Membranlötanlage für Grundplattenbestückung
installiert. Diese und andere qualitätssteigernde Maßnahmen werden die
"Beck-DME-Gruppe" weiter in die Lage versetzen, den Markt mit
hervorragenden und preisgünstigen Produkte zu beliefern. |
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Die erfreulich positive
Entwicklung unseres Unternehmens hält an. Das haben wir unseren engagierten
Mitarbeitern und zufriedenen Kunden zu verdanken. Für unsere Kunden wollen
wir die Druckmessung in Zukunft noch einfacher und exakter machen. Auf die Auswahl des
richtigen Materials legen wir dabei selbstverständlich größten Wert.
Schließlich sollen unsere Produkte hinsichtlich Kennlinie,
Korrosionsverhalten, Temperaturgang, Elastizität und Festigkeit allerhöchsten
Anforderungen genügen. Egal ob sie später in
Drucksensoren, Druckschaltern, Manometern, Höhenmessern, Barometern oder
Blutdruckmessern eingesetzt werden. Damit wir noch länger Freude am Leben und
Arbeiten haben, achten wir außerdem strengstens auf die Umweltverträglichkeit
unserer Produktion.
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Beck
GmbH Druckmesselemente Leinenweberstrasse
48, 70567 Stuttgart, Telefon 0711 / 7 19 84-0, Fax 0711 / 7 19 84-90 |
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